Certamen Carolinum - Berichte
CERTAMEN CAROLINUM

Landeschülerwettbewerb Alte Sprachen NRW
Augustinerbach 7   52062 Aachen

Roma aeterna

Erster Stopp der sechstägigen Reise ist die italienische Hauptstadt. Schon aus der Luft sind die typisch südlichen Gebäude, die mit ihren luftigen Fenstern und der rötlichen Fassade so eindeutig anders als die deutschen sind, zu erkennen.

Beim Aussteigen schlägt uns eine schwüle Wärme entgegen, die trotz des guten Wetters in Deutschland ein bisschen Gewöhnung braucht.

Rom wirkt wie ein riesiges Museum: an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken, von antiken Inschriften, mittelalterlichen Monumenten bis zu grünen Parkanlagen.

Vom 10.05. bis zum 13.05.2018 fand in diesem Jahr der Internationale Lateinwettbewerb „Certamen Ciceronianum“ (www.certamenciceronianum.it) in Arpino statt. Als offizielle Vertreterin des Landes Nordrhein-Westfalen durfte unsere letztjährige Finalistin Johanna Pahl vom Nicolaus Cusanus Gymnasium in Bergisch Gladbach an dem Wettbewerb teilnehmen. Gemeinsam mit ihrer Mutter und einem Schüler unser Partnerschule in Rheinland-Pfalz reiste sie vom 09.05. bis zum 14.05. nach Italien und hatte dort auch die Gelegenheit, Rom ein wenig näher kennenzulernen.

Wir sind schon sehr gespannt auf den Reisebericht von Frau Pahl, den wir hier veröffentlichen werden.

So lautete der Titel des Vortrags von Adrian Grimpe aus Warendorf (Münsterland), wofür er im Finale des XXXIII. Certamen Carolinum mit der Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes ausgezeichnet wurde. So könnte aber auch das Motto des Certamen Carolinum heißen, wenn junge Leute in diesem Wettbewerb die Gegenwart anhand antiker Texte zu entschlüsseln wagen.

„Wenn Mütter ihre Kinder töten.“ So lautet ein Facharbeitsthema des diesjährigen Certamen Carolinum. Immer wieder hören wir voller Trauer und Fassungslosigkeit von solchen Ereignissen, wie zuletzt im Februar 2017, als in dem Ort Kirchehrenbach in Franken eine Mutter ihre beiden Kinder tötete. Was bewegt eine Frau, eine solche unfassbare Tat zu vollbringen? Diese Frage hat besonders viele Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW interessiert, die sich ausgehend von Senecas Tragödie „Medea“ auf die Suche nach Antworten gemacht haben.