Certamen Carolinum - Reisebericht 2018: Arpino/Rom
CERTAMEN CAROLINUM

Landeschülerwettbewerb Alte Sprachen NRW
Augustinerbach 7   52062 Aachen

Roma aeterna

Erster Stopp der sechstägigen Reise ist die italienische Hauptstadt. Schon aus der Luft sind die typisch südlichen Gebäude, die mit ihren luftigen Fenstern und der rötlichen Fassade so eindeutig anders als die deutschen sind, zu erkennen.

Beim Aussteigen schlägt uns eine schwüle Wärme entgegen, die trotz des guten Wetters in Deutschland ein bisschen Gewöhnung braucht.

Rom wirkt wie ein riesiges Museum: an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken, von antiken Inschriften, mittelalterlichen Monumenten bis zu grünen Parkanlagen.

Ein aus dem Lateinbuch bekannter Anblick: das Forum Romanum. In der Realität jedoch viel imposanter, als es ein Foto wiedergibt.

Am Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen erkunden wir einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Roms: Kolosseum, Petersdom und Forum Romanum. Am Nachmittag verlassen wir die Großstadt für das eigentliche Ziel der Reise: Arpino.

Ciceros Geburtsstadt

Unter den Teilnehmern aus verschiedenen europäischen Ländern herrscht in dem Bus, der uns zu den drei verschiedenen Unterkünften (nach Ländern sortiert, die Deutschen sind mit Teilnehmern aus Luxemburg und Polen untergebracht), eine rege Aufregung. Verschiedenste Sprachen erklingen, dominant ist, keine Überraschung, das flotte Italienisch. Die bergige Landschaft wird allseits bewundert, bei dem flotten Hochfahren der engen Serpentinen wird einigen innerhalb der nächsten Tage ein wenig übel.

Am Freitagmorgen findet die fünfstündige Klausur statt, nach welcher die allgemeine Anspannung fällt. Nun werden im Laufe des Wochenendes die bereits am Vortag begonnenen Gespräche fortgesetzt, die kulturellen Besonderheiten erkundet und, zu Belustigung aller, sehr ausgiebig gegessen. (Für das Mittagessen sind gerne mal, wie zum Beispiel am Samstag, drei Stunden eingeplant. Und zwei Stunden später geht es dann schon wieder zum Abendessen.)

Arpinos Forum

Einen guten Einblick in den italienischen Lebensstil bietet auch der Zeitplan. Wenn das italienische Programm die Abfahrt für neun Uhr vorsieht, entspricht das dem deutschen Verständnis von: Start um neun Uhr dreißig. Aber genau das macht diese Reise so interessant: der tatsächliche Kontakt zu Landsleuten und deren Sitten, anstatt einfach nur in einem Touristenviertel eine abgespeckte Variante von Deutschland mit gutem Wetter zu erleben. 

So geht mit der Siegerehrung am Sonntagmorgen ein unterhaltsames Wochenende zu Ende. 

Wir kehren nach Rom zurück, wo wir einen letzten Einblick in einige der weiteren Sehenswürdigkeiten wie den Trevi-Brunnen, die spanischen Treppe oder den Park der Villa Borghese gewinnen, bevor wir am nächsten Morgen den Rückflug antreten. 

 

 

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