Certamen Carolinum - Reisebericht 2019: Rom und Vindobonda

Hallo zusammen,

mein Name ist Emma und ich würde euch gerne über meine Reise nach Roma und Vindobona (Wien) berichten, die ich durch die Teilnahme am Certamen Carolinum 2018 gewonnen habe und die mir von der Elisabeth-Lebek-Stiftung ermöglicht worden ist.

01.06.2019

Am frühen Samstagmorgen brachen meine Schwester Paula und ich nach Düsseldorf zum Flughafen auf, von wo wir nach dem Check-In und der Sicherheitskontrolle nach Rom starteten. Dort angekommen, nach einem Flug ganz ohne Turbulenzen, verbrachten wir noch zwei Stunden am Flughafen Rom, da wir erst Tickets für den Zug zum Hauptbahnhof in Rom um 11.00 Uhr hatten.

In dieser Zeit entspannten wir etwas auf einer Bank vor dem Flughafen, beobachteten die Menschen und planten nochmal unseren ersten Tag in Rom.

Nach einer kurzen Pause im Hotel San Marco brachen wir in Richtung Palazzo Venezia auf. Dabei kamen wir an der deutschen Botschaft und am piazza dell‘ Indipendenza vorbei. Bevor wir unsere erste Sightseeing-Tour begannen, haben wir uns ein Restaurant ausgesucht, in dem wir beide eine Pizza gegessen haben (sehr lecker).

Angekommen am Palazzo Venezia wurden wir erst mal erschlagen von dem Anblick des Altars des Vaterlandes. Dieser wurde für den ersten König Italiens Vittorio Emanuele II. errichtet.

Leid taten uns hier die Soldaten, die neben einem Feuer und in der prallen Sonne Wache halten mussten, in voller Montur. Weiter führte unsere Route zum Pantheon, das sich auf dem Marsfeld befindet. Der Erhalt dieses Gebäudes ist Papst Bonifaz IV zu verdanken, der das Pantheon, ursprünglich den römischen Gottheiten gewidmet, zur Kirche weihen ließ und so Plünderungen verhinderte. Nach der Besichtigung der Kirche San Luigi Francesi und des Piazza Navona begaben wir uns zum Campo de‘ Fiori. Dieser wird von der Bronzestatue des Philosophen Giordano Bruno beherrscht, der dort 1600 wegen seiner liberalen Schriften verbrannt worden war.

Zum Abschluss unserer Tour am Samstag besuchten wir noch die Kirche Santa Maria in Trastevere. Auf unserem Rückweg zum Hotel begegneten wir noch dem Kolosseum, nachdem wir den Tiber erneut überquert hatten. Dieses betrachteten wir allerdings nur von außen. Beeindruckend dabei war für mich persönlich, dass hier bereits Menschen vor mehreren hundert Jahren ihre Zeit verbrachten und die Kultur des antiken Roms maßgeblich von solchen Unterhaltungsangeboten geprägt worden ist.

Unser Abendessen besorgten wir uns in einem italienischen Supermarkt in der Nähe unseres Hotels. Die Müdigkeit siegt letztendlich um 20:00 Uhr, auch wenn das lang erwartete Champions-League-Finale lockte.

02.06.2019

Nach einer erholsamen Nacht ging es dann am nächsten Tag weiter. Zunächst erkundeten wir das Frühstücksbuffet, das ganz im südländischen Stile mit süßen Sachen ausgestattet war. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg in die Stadt, in der am italienischen Nationalfeiertag bereits einiges los war.

Um den Trubel während der Parade am Mittag zu umgehen, beschlossen wir bereits morgens den Trevi-Brunnen und die spanische Treppe zu besichtigen und während der Parade Pause im Park um die Villa Borghese zu machen. Auch wenn der Trevi-Brunnen durch seine Architektur überzeugen konnte und die Darstellung Neptuns auf uns doch sehr opulent wirkte, war unser Aufenthalt dort sehr kurzweilig aufgrund der vielen Menschenmassen. Die spanische Treppe genoss aus eben diesem Grund nur kurz unsere Aufmerksamkeit.

Es verschlug uns dann eher zur Piazza del Popolo. Diese beeindruckte uns durch die Atmosphäre,der es ganz friedlich und entspannt auf der einen Seite und gleichzeitig durch kurze politische Reden spannend wirkt. Nachdem wir dort unseren Hunger gestillt und die Atmosphäre, die durch den Obelisken aus dem Circus Maximus auch die Vergangenheit miteinschließt, auf uns wirken ließen, machten wir uns für eine Besichtigung auf in Richtung Park der Villa Borghese. Von einer Aussichtsplattform konnte man bis zum Petersdom blicken. Die vielen Grünflächen, Straßenmusiker und Bänke luden zu einer kleinen Rast ein.

Eigentlich wollten wir uns am Bahnhof nur ein Eis bei der Eisdiele Venchi holen, die ich von meiner Studienfahrt noch aus Verona und Mailand kannte, um dann nun bereits Nachmittag Richtung Forum Romanum und Circus Maximus zu gehen, jedoch Zwang uns ein Eisunfall, da Hitze und Eis schonmal dazu führen, dass Eiskugeln sich verselbstständigen, dazu, dass wir eine Pause am Hotel machten.

Nach einem erneuten kurzen Besuch beim Kolosseum, brachen wir Richtung aurelianischer Stadtmauer und Terme di Caracalla auf. Die Stadtmauer wurde ab 271 n. Chr. zum Schutz vor den Goteneinfällen gebaut. Sie war 18,8 km lang und diente nicht nur zur Abwehr, sondern auch als Wasserleitung.

Viel mehr beeindruckt hat uns allerdings die Therme, denn diese war ungefähr zwanzigmal so groß, wie wir uns das vorgestellt hatten. Neben der wunderschönen Anlage überzeugte auch die Therme selbst mit schönen Fresken und beeindruckender Baukunst. Zur Therme, die 216 n. Chr. fertiggestellt worden ist, ist noch zu sagen, dass sie nicht eine der größten Roms war und heute in den Sommermonaten oft für musikalische Auftritte genutzt wird. Dieser Besuch hatte sich allemal gelohnt und wird mir neben dem Forum Romanum wahrscheinlich am ausgeprägtesten in Erinnerung bleiben.

Auf dem Weg Richtung Kapitol und Forum Romanum besuchten wir den Circus Maximus, der auf manch einen vielleicht etwas unspektakulär wirken mag, aber wenn man sich überlegt, welche geschichtliche Vergangenheit dort verborgen liegt, beeindrucken auch die begrasten Überreste. Als Nächstes führt unsere Route vorbei am Palatin zum Forum Romanum.

Wir haben eine wirklich schöne Aussichtsstelle auf das Forum gefunden und ich weiß nicht wieso oder weshalb, aber das Forum in Rom hat uns tief beeindruckt. Nicht nur heute, sondern auch schon zur Zeit der Römer war das Forum Mittelpunkt Roms.

Auch wenn wir nicht in den kapitolinischen Museen waren, war allein die Architektur schon interessant zu betrachten und machte einem nochmal bewusst, dass Rom schon auf eine lange Geschichte zurückblicken kann.

Unseren zweiten Tag in Rom beendeten wir mit einem Abendessen in der Nähe des Forums. Und ich muss sagen, so einen leckeren frisch gepressten Orangensaft habe ich noch nie getrunken. Im Hotel spielten wir dann noch eine Runde Phase 10 Master, bevor uns der Schlaf rief.

03.06.2019

Am Montag stand unsere Route im Zeichen „andere Seite des Tibers“, sodass wir uns nach einem kurzen Frühstück aufmachten. Zuerst besuchten wir allerdings noch das Ara Pacis Museum, nachdem wir das Regierungsviertel Roms durchquert hatten.

Das Tellus-Bild auf dem Altar hatten wir im Lateinunterricht besprochen, sodass es umso interessanter war den Altar nun auch einmal in echt zu sehen. In der anschließenden Ausstellung konnten wir einiges über das römische Herrschergeschlecht erfahren. Den Tiber dann einmal überquert, besuchten wir die Engelsburg. Der Engel auf der Spitze erinnert an die Befreiung der Stadt von der Pest im 6. Jahrhundert. Die Engelsburg diente den Päpsten früher auch als Fluchtburg und ist in diesem Zuge über einen Gang direkt mit dem Vatikan verbunden. Über die Via della Conciliazione erreichten wir dann den Petersplatz. Von dort genossen wir den imposanten Blick auf den Petersdom, dessen Inneres wir aufgrund der langen Wartezeit bei 30 Grad Außentemperatur nicht besichtigten. Stattdessen besuchten wir zurück Richtung Tiber Ufer noch eine andere kleinere Kirche.

Geschafft von den vielen Eindrücken der vergangenen Tage und von unseren Fußmärschen quer durch Rom beschlossen wir, zurück zum Hotel zu gehen und dort unsere morgige Weiterreise nach Wien vorzubereiten. Lediglich für ein weiteres Abendessen und eine kurze Abschiedstour am Abend gingen wir zurück in die Innenstadt.

04.06.2019

Am Dienstagmorgen ging es dann sehr früh zum Flughafen. Hierfür nutzten wir wieder die Zugverbindung von der Hinfahrt. Nach einem entspannten Flug landeten wir am Wiener Flughafen, den wir mit dem CAT (city airport train) Richtung Wien Mitte verließen. Nachdem wir uns dort durch einen kurzen Besuch im Supermarkt gestärkt hatten, brachten wir unser Gepäck, dieses Mal nicht zu Fuß, sondern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zu unserem Hotel. Da wir dieses erst um 15.00 Uhr beziehen konnten, machten wir uns auf zum Stephansplatz, wo wir die Ankunft in Wien mit einem leckeren Eis feierten. Etwas irritiert hat uns dabei, dass es in Wien noch erlaubt ist, im Inneren der Restaurants zu rauchen.

Mit der kleinen Stärkung im Bauch und wachsender Müdigkeit im Kopf, nutzten wir den Nachmittag für einen entspannten Spaziergang rund um den Stephansdom. Unter anderem schauten wir dabei auch in dem ein oder anderen Geschäft vorbei und erstanden zum Beispiel Postkarten für unsere Lieben zu Hause.

Frisch gemacht und durch einen kurzen Nachmittagsschlaf wacher, brachen wir dann abends noch einmal auf, um Essen zu gehen. Hierfür hatten wir uns das Lokal „Ulrichs“ ausgesucht, das mit unserem Vater namensverwandt ist. Gesättigt und müde fielen wir an diesem Tag früh ins Bett.

05.06.2019

Ausgeschlafen ging es am Mittwochmorgen nach einem ausgiebigen Frühstück wieder in die Stadt. Dieses Mal besuchten wir den Stephansdom, dort war die Ausstellung „Sky Of Stones“ von Peter Baldinger, die die Gemeinschaft der Christen untereinander und mit Jesus ausdrücken sollte.

Von dort aus ging es vorbei an der Kapuzinergruft, der letzten Ruhestätte der Habsburger zum Albertina Platz, von dort aus bewunderten wir die Staatsoper und die Albertina, in der sich eine breit gefächerte künstlerische Sammlung befindet.

Die Staatsoper ist 1955 nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg neu eröffnet worden und gehört zu den beliebtesten Musikhäusern Europas.

Als nächstes besichtigten wir die Alte Hofburg mit ihrem riesigen Komplex. Dieser zeigt wie ich finde Wiens Herrschervergangenheit ganz gut und lässt eine erhabene Atmosphäre aufkommen. Auch ein Blick in den Hof der spanischen Reitschule haben wir geworfen, uns jedoch gegen einen Besuch innerhalb des Gebäudes entschieden.

Vor der Mittagspause besuchten wir noch die schöne Donauinsel für einen kleinen Spaziergang, bevor wir kurz zurück zum Hotel gingen.

Nach einer kurzen Mittagspause machten wir uns schließlich auf ins Römermuseum, um mehr über die römische Vergangenheit Wiens zu erfahren. Bereits im ersten Jahrhundert nach Christus waren einige römische Truppen in Wien, aber erst 97 n. Chr. wurde eine römische Legion hier stationiert. Wien hieß damals allerdings noch nicht Wien, sondern Vindobona. Als Stadt blieb Wien 350 Jahre lang besiedelt. Auch hier stand den Soldaten ebenso wie in Rom in ihrer Freizeit ein breit gefächertes Angebot zur Verfügung, zum Beispiel standen ihnen Thermen, Theater und Gladiatorenkämpfe zur Unterhaltung zur Verfügung.

Im Keller des Museums konnte man sich dann noch mit der römischen Art zu heizen vertraut machen, die den Römern ein angenehmes Leben in Wien ermöglicht hatte. Wer wollte, konnte in der ersten Etage eine Belagerung Vindobonas mit Playmobilmännchen nachspielen und im obersten Geschoss die Arbeit von Archäologen in groben Zügen austesten. Hierzu kann ich nur sagen, die Scherben der Tonschale zusammenzufügen, sah definitiv leichter aus als es in Realität war.

Eine kurze Rast bei unserem alten Bekannten Goethe, hielt uns lediglich kurz auf vor einer entspannten Zeit im Wiener Burggarten, der wirklich wunderschön ist und auch bei heißen Temperaturen sehr zu empfehlen ist. Zum Abschluss des Tages und auf Empfehlung eines Bekannten besuchten wir abends noch das Hundertwasserhaus, das sich meiner Meinung nach trotz seiner Andersartigkeit sehr schön in das Stadtbild einfügt.

Unser Abendessen nahmen wir in einer Wiener Kneipe zu uns, in der meine Schwester endlich ihr Wiener Schnitzel essen konnte (für mich gab es Gemüseflammkuchen, da ich Vegetarierin bin). Auch an diesem Abend fielen wir ermüdet von den ganzen Eindrücken ins Bett.

06.06.2019

Frisch ausgeruht und voller Energie machten wir uns am Donnerstagmorgen zu Fuß auf zum Schloss Schönbrunn. Dort angekommen waren wir zunächst etwas enttäuscht von dem Schloss, da es uns doch sehr touristisch verklärt vorkam. Allerdings konnte uns die wunderschöne Parkanlage wirklich sehr begeistern. Die Besichtigung dieses war ein voller Erfolg und auch hier gab es Trinkwasserbrunnen, um seine Flaschen wieder aufzufüllen, was ich persönlich für eine ganz großartige Idee halte.

Um halb zwei hatten wir dann einen Tisch bei Café Sacher bestellt. Auf diesen Termin habe ich mich schon vor unserer Abreise sehr gefreut, da ich Sachertorte über alles liebe. Und was soll ich sagen, Sacher hat mich nicht enttäuscht. Wer ebenfalls eine köstliche Sachertorte probieren will, dem würde ich aber auch empfehlen vorher einen Tisch zu reservieren, da die Wartezeiten sonst sehr lange sein können.

Nach diesem Erlebnis machten wir eine kurze Pause im Burggarten, der uns ja bereits am Vortag so gut gefallen hatte. Vor dem Abendessen besuchten wir dann noch den Bärenladen, um ein paar süße Souvenirs mitzunehmen. Der Besuch hatte sich schon beim Betreten gelohnt, da man sofort –auch vegane und vegetarische- Gummibärchen zum Probieren bekam. Von dort aus gingen wir dann noch zum Abendessen und zurück zum Hotel.

07.06.2019

Am Morgen unseres letzten Reisetages wachten wir mit gemischten Gefühlen auf. Auf der einen Seite etwas wehmütig darüber, dass die schöne Reise bald vorbei seien würde und auf der anderen Seite auch etwas müde von den ganzen schönen Eindrücken der letzten Woche. Hinzu kam noch, dass ein nächtliches Gewitter uns etwas wachgehalten hatte und zuvor ein ungebetener Gast aufgrund einer falschen Kartencodierung in unser Zimmer gekommen war. Im Nachhinein war diese Situation eigentlich recht lustig, da der ungebetene Gast beschämt und wir etwas ungläubig waren, dass dies wirklich gerade passiert war. Die Szene erinnert mich heute irgendwie an einen Comic.

Nachdem wir unseren Tag sehr gemütlich gestartet hatten, um die letzte Müdigkeit zu vertreiben, brachen wir auf in Richtung Rathaus, Burgtheater und Parlament. Vom Rathaus konnte man leider nicht so viel sehen, da dort Vorbereitungen für den am nächsten Tag stattfindenden Life Ball und die Veranstaltungen rund um diesen liefen.

Alle drei Gebäude, die wir an diesem Morgen besichtigten gefielen uns von ihrem Stile her sehr gut.

Auf unserem Rückweg Richtung Hotel kamen wir am Gelände der OSZE vorbei, das mich sowohl durch seinen Bau als auch durch seine Bedeutung für Europa und für Deutschland beeindruckte. Denn die Friedensverhandlungen im Rahmen der KSZE (Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit) in den 70-iger Jahren hat die internationale Weltengemeinschaft und gerade die europäischen Staaten in Bezug auf Kooperation enorm weitergebracht.

Zurück am Hotel mussten wir dann auschecken und brachen ein letztes Mal von dort mit der Straßenbahn auf. Unser Ticket war nur noch bis 12.00 Uhr gültig, sodass wir uns aufmachten Richtung Abfahrtsort des Flughafentransportes. In einem nahe gelegenen Park entspannten wir mit Gesellschaftsspielen, Büchern und einem bisschen Süßem bis zu unserer Abreise.

Nach dem wir unser Gepäck abgegeben hatten und durch den Security-Check waren, mussten wir dann nur noch auf unseren Rückflug warten. Dieser war leider etwas turbulent, da es gerade über Düsseldorf etwas stürmte. Somit waren wir umso glücklicher, als wir sicher gelandet waren und uns auf den restlichen Heimweg machen konnten.

Abschließend möchte ich mich sehr herzlich bei der Elisabeth-Lebek-Stiftung bedanken, die mir diese Reise gemeinsam mit meiner Schwester ermöglicht hat. Die Erinnerungen, die ich so sammeln konnte, werde ich niemals vergessen.

Ein Dank gilt auch meiner Schwester, die es gewagt hat, mit mir dieses Abenteuer anzugehen.

Wenn ich unsere Reise nochmal machen könnte, würde ich vielleicht eher ein Zugticket nehmen anstatt zu fliegen, da so für mein Vergnügen, weniger CO2 ausgestoßen werden würde. Aber sonst würde ich an dieser wunderbaren Reise nichts ändern wollen!

 

Liebe Grüße an alle, die das hier gelesen haben und noch eine schöne Zeit, wünsche ich uns allen.

Eure Emma

PS.: Für unsere Reiserouten und zur Orientierung haben wir die Reiseführer vom ADAC genutzt.